Lehrveranstaltung an der Universität Göttingen
Vorbereitung und Reflexion des politikdidaktischen Fachpraktikums

Sommersemester
Die Veranstaltung bereitet das politikdidaktische Fachpraktikum für Lehramtsstudierende vor und bietet einen Überblick über verschiedene Planungs-, Beobachtungs- und Analysefragen für den Politik- und Wirtschaftsunterricht.
Wintersemester
Die Veranstaltung bereitet das politikdidaktische Fachpraktikum für Lehramtsstudierende nach und beinhaltet die systematische Reflexion ausgewählter Planungs-, Beobachtungs- und Analyseaspekte des Politik- und Wirtschaftsunterrichts.
Leitidee und Arbeitsweise
Angehende Lehrkräfte, die die Vor- und Nachbereitung des politikdidaktischen Fachpraktikums besuchen, stehen vor der Herausforderung, Schüler*innen das Verständnis der Grundstrukturen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen. In den Veranstaltungen zum Praktikum können Studierende mithilfe didaktischer Doppeldeckerformate und aktivierender Übungseinheiten erleben, wie sowohl die Vermittlung fachlicher Inhalte für den Politik- und Wirtschaftsunterricht als auch die Reflexion über die eigene Lehrpraxis gleichermaßen in den Mittelpunkt gerückt werden können.
Die Veranstaltungen legen großen Wert auf eine ausgeprägte Personenorientierung. Individuelle Bedürfnisse, Erfahrungen und Perspektiven werden wertgeschätzt und systematisch in den Lernprozess integriert.Zum einen haben die Studierenden die Möglichkeit, aus einem vorgegebenen Themenpool diejenigen Inhalte auszuwählen, die ihren aktuellen individuellen Lernbedürfnissen entsprechen. Zum anderen werden die im Nachgang zum Praktikum erstellten Essays gemeinsam in der Veranstaltung reflektiert und passgenau in die Lerneinheiten eingebunden.
Mit den Veranstaltungen sollen angehenden Lehrkräften sowohl theoretisches als auch praktisches Handwerkszeug zur Entwirrung der Baustelle “Politik, Wirtschaft und Gesellschaft” an die Hand gegeben werden, damit Politik- und Wirtschaftsunterricht gelingen kann. Es besteht nicht der Anspruch, festzulegen, welcher “Baustil” der einzig richtige ist. Eine absolute Wahrheit gibt es nicht.
Unverhandelbar ist jedoch das Anerkennen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung als Fundament für das Bauwerk unserer Zeit.